Motivation

Mein persönlicher Zugang ist sicherlich am besten mit dem oben erwähnten Zitat von Rudolf Augstein beschrieben. Journalismus faszinierte mich schon sehr früh.

Die ersten Erfahrungen machte ich beim Erstellen von Publikationen für die Katholische Jugend. Danach schrieb ich für eine Reihe von Medien aus dem Behindertenbereich, wie beispielsweise "domino" oder "Behinderte Menschen".

BIZEPS-INFO

In der Folge übernahm ich die redaktionelle Leitung der Zeitung "Muskel Aktiv" und im Jahr 1992 von BIZEPS. Drei Jahre später durfte ich die Online-Ausgabe von BIZEPS-INFO konzipieren und realisieren. Damit bot sich die Gelegenheit die Leserinnen und Leser tagesaktuell zu informieren.

Dieser Nachrichtendienst entwickelte sich prächtig und wurde im Inland mit der "SozailMarie 2007", dem "Dr. Elisabeth-Wundsam-Hartig-Preis 2008" und im Ausland mit der BIENE 2003 ausgezeichnet.

"Zeitungen sollen nicht nur berichten, was geschieht; sie sollen die Leute auch dazu anhalten, aktiv zu werden." Dieser Satz von Mark Twain verdeutlicht warum Online-Medien wie BIZEPS-INFO hervorragende Instrumente des Lobbing sein können.

Dadurch kann es im Eifer schon ein Mal passieren, dass ich die journalistisch erwünschte strikte Trennung zwischen Nachricht und Kommentar nur teilweise schaffe.

Hier finden Sie eine Auswahl meiner aktuellen Artikel in BIZEPS-INFO. Seit einigen Jahren bin ich auch Redaktionsmitglied bei den deutschen kobinet-nachrichten.

Faszination

Als Mitglied im Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) und der "Vereinigung der Parlamentsredakteurinnen und -redakteure" versuche ich andere Personen an der Faszination Journalismus teilhaben zu lassen und vielleicht sogar zu infizieren.

Die Europäische Kommission führt seit dem Jahren 2004 jährlich den Wettbewerb "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung." für Print- und Onlinejournalistinnen und -journalisten durch. Ich durfte als Teil der österreichischen Jury von 2004 bis 2008 die teilweise hervorragenden Beiträge bewerten.

Im Jahr 2009 war ich Teil der Jury des ÖZIV Medienpreises.

Buchbeiträge

Hier eine Auswahl von Bücher und Broschüren, für die ich Beiträge verfasst habe:

Barrierefreie Mobilität

Broschüre: Barrierefreie Mobilität

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie erstellte zum Thema Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz eine Broschüre mit dem Titel "Barrierefreie Mobilität". In einer Reihe von Beiträgen wird auf Fortschritte und Herausforderungen bei der Schaffung von barrierefreien Angeboten eingegangen.

Ich beleuchte in meinem Beitrag "Ist schon alles besser?" die Frage, welche Auswirkungen das Gesetz in den ersten zwei Jahren gezeigt hat. Weiters berichte ich im Detail über Schlichtungsergebnisse aus dem Mobilitätsbereich sowie welche Entwicklungen derzeit erkennbar sind.

BMVIT, 2008


Stolpersteine

Buch: Stolpersteine auf dem Weg zur GleichstellungInsgesamt 52 "Stolpersteine auf dem Weg zur Gleichstellung", mit denen auf die Ungleichbehandlung von behinderten Menschen in Österreich hingewiesen wurde, veröffentlichte die gleichnamige Aktion 52 Wochen lang im Internet.

Diese ganz konkreten Beispiele für Hindernisse oder Barrieren, Ärgernisse oder Diskriminierungen wurden von Betroffenen sowie von den Begründern der Aktion, dem Beratungs-, Mobilitäts- und Kompetenzzentrum, dem Arbeitsbereich für Integrationspädagogik an der Uni Klagenfurt und dem Behindertenbeauftragten der Uni Klagenfurt gesammelt und veröffentlicht.

Das Buch wurde weiters mit begleitenden Texten versehen. Mein Beitrag beschäftigt sich mit dem Beginn der österreichischen Gleichstellungsbewegung und dem Kampf um ein effektives Behindertengleichstellungsgesetz, welches leider nicht erreicht wurde.

Verlag Hermagoras, 2006


MAINual

Handbuch MAINual - Barrierefreie ÖffentlichkeitDas "Handbuch MAINual - Barrierefreie Öffentlichkeit" richtet sich an Medienfachleute, Kommunikationsprofis und MultiplikatorInnen und bietet Anleitungen für eine nicht-diskriminierende Sprache und neue mediale Bilder von Menschen mit Behinderungen.

In meinem Beitrag zähle ich "zehn gute Gründe für barrierefreiere Internetseiten" auf und erläutere "Wie Sie Geld und Nerven sparen und gleichzeitig mehr BesucherInnen anlocken".

MAIN_Medienarbeit Integrativ, 2005


Barrieren behindern Leben

Broschüre: Barrieren behindern LebenDie Caritas der Erzdiözese Wien, der Verein Blickkontakt und BIZEPS - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben organisierten 2003 gemeinsam die internationale Enquete "Barrieren behindern Leben" zum Thema Gleichstellung. Die gleichnamige Broschüre enthält eine Abschrift der Redebeiträge. Kernthema waren u.a. die wirtschaftlichen Aspekte der Behindertengleichstellung.

Im Beitrag "Auf dem Weg zu einem Behindertengleichstellungsgesetz, Forderungen an den österreichischen Gesetzgeber" zeigen Mag. Michael Krispl und ich auf, welche Eckpunkte ein gutes Gesetz beinhalten müsste.

Caritas der Erzdiözese Wien, 2004


Handbuch Internet

Buch: Handbuch Internet Das Nachschlagewerk ist für all jene erstellt worden, die rund ums Netz Geld verdienen. "Experten aus der Praxis beschreiben die Einsatzmöglichkeiten von Internet quer durch die Wertschöpfungskette - von der Beschaffung, über Produktion und Vertrieb bis ins Back Office und die Rechtsabteilung", lautet die kurze Selbstbeschreibung des Handbuch Internet.

"Barrierefreies Webdesign - Chance oder Luxus?" heißt mein Artikel, den ich für dieses Fachbuch geschrieben habe. Er thematisiert die Notwendigkeit von Barrierefreiheit im Internet, erläutert kurz mögliche Barrieren und verweist auf die einschlägigen Richtlinien des W3C zur Schaffung von nutzbaren Internetangeboten. Thematisiert wird auch der Nutzen von Barrierefreiheit und die gesetzlichen Vorschriften zur Schaffung von Barrierefreiheit.

Falter Verlag, 2003


Startbuch Internet

Buch: Startbuch Internet"Die Lektüre des vorliegenden Startbuch Internet erfordert keine Kenntnisse des Mediums. Es wendet sich ausdrücklich an Netzeinsteiger, für die das Internet ein spanisches Dorf ist", heißt es im Vorwort zu der Publikation.

"Einfach für alle - barrierefreies Webdesign" nennt sich mein Beitrag im Buch, der sich mit der Nutzung des Internets durch behinderte Menschen beschäftigt. Er zeigt die überproportionale Nutzung des Internets durch behinderte Menschen auf, erläutert kurz, welche Barrieren beim surfen auftreten können.

Falter Verlag, 2002


Gleichstellung JETZT!

Broschüre: Gleichstellung JETZT!Die Broschüre "Gleichstellung JETZT!" beschreibt die Entwicklung der Gleichstellung von behinderten Menschen im In- und Ausland auf und gibt eine Vielzahl von Beispielen von Diskriminierungen.

Den Weg von "Österreichs Gleichstellungsbewegung" hat mein Beitrag zum Inhalt und ich zeige die Entwicklung und die ersten Erfolge im Kampf gegen Diskriminierung und die Formulierung konkreter Rechte auf.

BIZEPS - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben, 1999


Gleichstellungsbroschüre

GleichstellungsbroschüreDie Gleichstellungsbroschüre beschreibt ausführlich die Notwendigkeit einer Verfassungsänderung in Österreich, den Weg in Deutschland zur Änderung des Grundgesetzes, internationale Beispiele von Gleichstellungsgesetzen sowie den Stand der Diskussion in Österreich.

Die von mir verfasste Broschüre wurde regelmäßig auf den aktuellen Stand gebracht und immer nur in sehr kleine Mengen kopiert; zuletzt im Jahr 1997.

BIZEPS - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben, 1997


Pflegegeld

Broschüre: PflegegeldDie Broschüre "Pflegegeld" erschien anlässlich des Inkrafttretens der bundesweiten Pflegevorsorge in Österreich (Bundespflegegeldgesetz).

Sie enthielt einen kurzen Überblick über den Inhalt des neugeschaffenen Bundespflegegeldgesetzes sowie einen umfangreichen Adressenteil, wo man Pflegegeld beantragen kann.

BIZEPS - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben, 1993